| Letzte Kopfguss.de News
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kryptisches vergessen |
worte Verdichten
zu einem wasserfest lichten Gespinst
der sinn reitet auf drei tragflächen
davon
ist immer eine bruchkante
im Gefüge
je dichter je dunkler
und schwerer
wird die Kryptik zur krypta
verherbergt heilig
begraben der zugang
zum Wort
keine
entblätterung
kleidet sich in die unendliche Distanz
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In Jesus leuchten |
Frei vom Wünschen und Verlangen
lehnt mein Ich sich sanft zurück.
Trotz der Zwänge stirbt mein Bangen
zwischen Seufzern voller Glück.
Als mir Blicke durch die Stirn
weit in alle Himmel lachen
löst im lichtverzückten Hirn
sich mein Denken in ein Wachen.
Behutachtsam erfühlt sich mir
der Friede im Verzicht und! Ja
zum aller Einen, jetzt und hier.
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- nereeL mov erheL eiDie Leere vom Lehren - |
Er hatte alles sagen wollen
in Worten, dringlich und genau.
Aus Perspektiven und aus Rollen
bestach er sinnig, scharf und schlau.
Doch aller Schall verhallt in Falten
verzückt verrückten Glücksentrückens
der angeschwallten Zielgestalten.
Es bricht das Licht des Wissbeglückens
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Oben auf dem Pass |
Wie ein Hauch den lichten Glanz
der polierten Eichenplatte,
hüllt ein Staub den Jugendkranz,
sanft vom Frischen in das Matte.
Und die kräftig roten Farben
tragen satt den Schein von Reife.
Ahne blass, das trockne Darben
in den Tropfen auf der Seife.
Wie der suchend ferne Blick
nun in Ruh und gerne landet,
schweift er öfter auch zurück;
Wo er mal und mehr versandet.
Die Gedanken kehren [...]... |
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Antwort auf die Impertinenz einer Scheinbaren |
Wahrer, Macher, Revoluzzer,
Staatsmänner und Klinkenputzer,
schreiben nicht aus Wichtigkeit,
dafür fehlt die knappe Zeit.
Nur, wenn man in stillen Stunden
Schlüsselzeiten neu bedenkt,
wahr, geträumt oder erfunden,
spürt man wie das Leben lenkt.
Und, dass man dies anderen schenkt,
was man sich hernach ersonnen,
in den Rythmen und den Reimen,
um Essenzen zu verleimen,
hat man nicht aus Protz begonnen,
wie der Leser oft sich denkt.
Nein, es [...]... |
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Wahre Liebe |
Wahre Liebe kann nur leben
im Verlangen sich zu geben.
Nur im Teilen mehrt sie neu
sich im Andern mir zur Treu.
Und die Liebe, die so bindet,
stets in zartes Leben findet.
Dieses schöpft aus alter Quelle
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Trommelfell |
Leichte Schläge,
immer wieder,
gar nicht träge,
auf und nieder;
Manchmal holpernd,
selten leise,
wieder stolpernd,
sanfter Weise;
Bald ein Prügeln
auf das Helle,
nicht zu zügeln,
laut und schnelle,
treibt es Beulen,
und auch Wellen,
in die Haut
an vielen Stellen,
dann Dein Lachen,
dröhnt beim Schlagen,
lässt es krachen,
kein Vertragen!
Da! Sieh! Jetzt! Wie verletzt,
ist beim nächsten Schlag zerfetzt.
Machst das Trommelfell kaputt
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Des Toren linkes Ohr |
Ein Tor verlor sein linkes Ohr,
ganz leise, unbemerkt und still.
Das kam ihm ziemlich seltsam vor,
warum sein Ohr nicht bleiben will?
Dies Ohr war ihm nicht wohl gesonnen,
von außen fing es nur den Schmutz.
nach innen ist er dann geronnen,
und drinnen hat er so gesponnen,
dass es fiel ab wie feuchter Putz.
So schritt er aus, es aufzufinden.
und fand es [...]... |
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Guantanamerika |
Die Gefangenen sihind frei,
wer kann sie erwarten?
Sihi fliehen vohobei,
aus düsteren Staaten.
Kein Mensch will das wissen,
ein jeder wird beschissen.
eine Bleibe auf Palau sei:
Neu gefahangen und frei!... |
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So ein netter Versuch |
Ach, gute Laune, Morgenlicht,
flugs auf und hoch zum frischen Werken!
Und welche Kraft will ich bemerken!
Wird alles gut - ich glaub’ mir nicht.
Heh, Heh! Ich Zweifler, noch nicht wach,
tret ich mir schon das Bremspedal.
Soll fluten doch mein Jammertal
zum Freudensee vom Tränenbach!
Ich schieß mir dieses Bild zum Trumpf
mit Rucksack, Broten, Sonnenschein,
und spiel ihn aus, dann sitz ich [...]... |
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